Krisenbegleitung

Stop! Manchmal muss man Prozesse unterbrechen. Wie die Hand auf dem Bild.

Es gibt Zeit­en im Leben, in denen uns alles zu viel wird. Uner­wartete Verän­derun­gen, Krisen oder lan­gan­hal­tender Stress kön­nen das Gefühl aus­lösen, dass der Boden unter den Füßen weg­bricht. Entschei­dun­gen, die früher leicht­fie­len, wirken plöt­zlich über­wälti­gend, und Emo­tio­nen wie Angst, Trauer oder Verzwei­flung nehmen über­hand. In solchen Momenten fühlt es sich oft so an, als gäbe es keinen klaren Weg nach vorne – als ob alles still­ste­ht oder auseinan­der­fällt. Doch ger­ade in diesen schw­eren Phasen ist es möglich, neue Kraft zu schöpfen und Per­spek­tiv­en zu find­en. Genau dabei kann eine Krisen­be­gleitung helfen.

Themen in einer Krisenbegleitung

Ver­lust eines geliebten Men­schen
Der Ver­lust eines Men­schen kann tiefe Trauer und Ori­en­tierungslosigkeit aus­lösen. Gemein­sam schaf­fen wir einen Raum, in dem Ihre Trauer einen Platz hat, und entwick­eln Wege, um mit den Emo­tio­nen umzuge­hen und langsam in den All­t­ag zurück­zufind­en.

Beru­fliche oder pri­vate Umbruch­si­t­u­a­tio­nen
Verän­derun­gen im Beruf oder im Pri­vatleben kön­nen Unsicher­heit und Stress her­vor­rufen. Wir arbeit­en daran, Klarheit zu schaf­fen, Ihre Ressourcen zu mobil­isieren und Lösungsan­sätze zu erar­beit­en, die Ihnen helfen, die Her­aus­forderun­gen zu meis­tern.

Tren­nun­gen oder Schei­dun­gen
Eine Tren­nung kann das Gefühl von Ver­lust, Wut und Ohn­macht her­vor­rufen. In der Beratung unter­stützen wir Sie dabei, diese Gefüh­le zu ver­ar­beit­en, Ihre Selb­st­wirk­samkeit zu stärken und den Blick auf eine neue, pos­i­tive Zukun­ft zu richt­en.

Gesund­heit­skrisen
Kör­per­liche oder psy­chis­che Erkrankun­gen stellen das Leben oft auf den Kopf. Wir konzen­tri­eren uns darauf, mit der verän­derten Lebenssi­t­u­a­tion bess­er umzuge­hen, innere Stärke aufzubauen und Strate­gien zu find­en, um trotz der Ein­schränkun­gen Leben­squal­ität zu bewahren.

Exis­ten­zäng­ste oder Burnout
Wenn die Zukun­ft ungewiss scheint oder Sie sich aus­ge­bran­nt fühlen, kann dies läh­mend wirken. Hier set­zen wir an, indem wir Ihre Belas­tun­gen analysieren, Ent­las­tungss­chritte entwick­eln und wieder mehr Energie und Kon­trolle über Ihr Leben zurück­gewin­nen.

Maßnahmen: Wie ich Sie in der Krise unterstütze

In der Krisen­be­gleitung arbeite ich mit ein­er Rei­he erprobter sys­temis­ch­er Ansätze und Meth­o­d­en, die indi­vidu­ell auf Ihre Sit­u­a­tion abges­timmt wer­den. Das Ziel ist, Sie durch eine akute Krise hin­durchzuführen und Ihnen zu helfen, neue Per­spek­tiv­en zu entwick­eln. Hier sind einige der Maß­nah­men, die ich anwende:

Emotionale Stabilisierung

In beson­ders belas­ten­den Phasen ist es wichtig, emo­tionalen Halt zu find­en. Mit ein­fühlsamen und lösung­sori­en­tierten Gesprächen biete ich Ihnen die Möglichkeit, Ihre Gefüh­le zu ord­nen, Äng­ste anzus­prechen und neue Zuver­sicht zu schöpfen. Gemein­sam schaf­fen wir ein sta­biles Fun­da­ment, das Ihnen hil­ft, die Krise zu über­ste­hen.

Systemische Beratungsgespräche

Durch regelmäßige Gespräche betra­cht­en wir Ihre aktuelle Sit­u­a­tion und die Her­aus­forderun­gen, mit denen Sie kon­fron­tiert sind. Gemein­sam iden­ti­fizieren wir Ihre Ressourcen, also all die inneren und äußeren Stärken, die Sie bere­its haben, aber vielle­icht im Moment nicht sehen. Diese Ressourcen helfen uns, Lösungsan­sätze zu entwick­eln, die zu Ihnen und Ihrer Lebenslage passen.

2. Entwicklung von Bewältigungsstrategien

In Krisen­zeit­en fällt es oft schw­er, klare Entschei­dun­gen zu tre­f­fen oder sich auf das Wesentliche zu konzen­tri­eren. Gemein­sam erar­beit­en wir indi­vidu­elle Strate­gien, die Ihnen helfen, die Krise Schritt für Schritt zu bewälti­gen. Dazu gehört auch, Pri­or­itäten zu set­zen und sich auf kurzfristige, erre­ich­bare Ziele zu fokussieren, um wieder Sta­bil­ität zu erlan­gen.

Förderung von Selbstreflexion und Resilienz

Ein wichtiger Bestandteil der Krisen­be­wäl­ti­gung ist es, sich selb­st bess­er zu ver­ste­hen und die eigene Wider­stand­skraft (Resilienz) zu stärken. Durch gezielte Fra­gen und Reflex­ion­stech­niken helfe ich Ihnen, sich Ihrer Gedanken­muster und emo­tionalen Reak­tio­nen bewusst zu wer­den. So kön­nen Sie nach­haltige Verän­derun­gen im Umgang mit Krisen erwirken und gestärkt aus der Sit­u­a­tion her­vorge­hen.

Unterstützung bei der Entscheidungsfindung

Krisen gehen oft mit schwieri­gen Entschei­dun­gen ein­her. Ob beru­fliche Verän­derun­gen, pri­vate Neuan­fänge oder gesund­heitliche Maß­nah­men – ich unter­stütze Sie dabei, Klarheit zu gewin­nen und Entschei­dun­gen zu tre­f­fen, die für Sie langfristig tragfähig und stim­mig sind.

Ablauf der Krisenbegleitung

Die Krisen­be­gleitung ist darauf aus­gelegt, Ihnen über einen begren­zten Zeitraum – etwa drei Monate – dabei zu helfen, Ihre Sit­u­a­tion zu bewälti­gen und wieder Sta­bil­ität zu find­en. Der Ablauf sieht typ­is­cher­weise so aus:

1. Erstgespräch

Im ersten Gespräch klären wir Ihre Sit­u­a­tion, for­mulieren Ihre Ziele und besprechen den Ablauf der Begleitung. Es dient dazu, eine Ver­trauens­ba­sis zu schaf­fen und erste Lösungsan­sätze zu erar­beit­en.

2. Regelmäßige Sitzungen

In wöchentlichen Sitzun­gen besprechen wir Ihre Fortschritte, reflek­tieren Ihre Sit­u­a­tion und passen die Strate­gien an Ihre aktuellen Bedürfnisse an. Der Fokus liegt darauf, Ihnen schrit­tweise mehr Klarheit und Sta­bil­ität zu geben.

3. Zwischenziele

Während der Begleitung set­zen wir uns kleine, erre­ich­bare Zwis­chen­ziele, um die Fortschritte sicht­bar zu machen. Der Prozess bleibt flex­i­bel, um sich an Ihre Sit­u­a­tion anzu­passen.

4. Abschlussgespräch

Zum Abschluss reflek­tieren wir die Verän­derun­gen und besprechen, wie Sie das Erre­ichte langfristig umset­zen kön­nen. Option­al kön­nen wir ein Nachge­spräch vere­in­baren, um Ihre langfristige Sta­bil­ität zu sich­ern.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Hier find­en Sie Antworten auf häu­fig gestellte Fra­gen zur Paar­ber­atung. Wenn Sie weit­ere Fra­gen haben oder mehr Infor­ma­tio­nen benöti­gen, zögern Sie bitte nicht, mich zu kon­tak­tieren.

Die Dauer beträgt in der Regel etwa drei Monate, kann aber je nach Sit­u­a­tion und Fortschritt indi­vidu­ell angepasst wer­den. Eine Max­imal­dauer von 6 Monat­en sollte es jedoch nicht über­schre­it­en. Schließlich ist das angestrebte Ziel, dass Sie langfristig auch ohne Beratung gut leben kön­nen.

Eine typ­is­che Sitzung dauert etwa 60 Minuten.

Die Kosten vari­ieren je nach Art der Sitzung. Das sind die Kosten:

Üblicher­weise tre­f­fen wir uns zu Beginn ein- bis zweimal pro Woche, abhängig von Ihrer Sit­u­a­tion und Ihrem Bedarf. Sobald das schlimm­ste über­standen ist, alle zwei Wochen, irgend­wann noch sel­tener.

Ziel ist es, dass ich so schnell wie möglich über­flüs­sig bin, Sie also möglichst schnell selb­st­ständig Ihre The­men klären kön­nen.

Ja, die Sitzun­gen kön­nen flex­i­bel tele­fonisch oder online per Video durchge­führt wer­den.

Falls wir uns tele­fonisch aus­tauschen, rufe ich Sie zur Vere­in­barten Zeit an.

Falls wir uns online Tre­f­fen, bekom­men Sie von mir rechtzeit­ig einen Ein­wahllink.

Ja, alle Sitzun­gen sind ver­traulich. Als sys­temis­ch­er Berater unter­liege ich der Schweigepflicht und natür­lich der Daten­schutz­grund­verord­nung. Ihre per­sön­lichen Infor­ma­tio­nen und Gespräche wer­den ver­traulich behan­delt und nicht an Dritte weit­ergegeben.

Eine Aus­nahme bildet eine Gefährdung­sein­schätzung. Sollte sich in den Gesprächen her­ausstellen, dass Sie für sich oder andere Per­so­n­en eine Gefahr darstellen, muss und werde ich die Polizei darüber informieren. Dies geschieht eben­falls, wenn Sie die Möglichkeit ein­er straf­baren Hand­lung in Betra­cht ziehen.

Nein, die Krisen­be­gleitung bein­hal­tet keine psy­chother­a­peutis­che Behand­lung! Sie fokussiert sich auf die Unter­stützung in Krisen­si­t­u­a­tio­nen durch sys­temis­che Beratung. Die psy­chother­a­peutis­che Behand­lung geht noch tiefer und darf nur von Psy­chol­o­gis­chen Psy­chother­a­peuten durchge­führt wer­den.

Sollte ich fest­stellen, dass Ihre Sit­u­a­tion eine tief­ere psy­chother­a­peutis­che Behand­lung erfordert, werde ich Sie auf­fordern, einen Psy­cholo­gen oder Psy­chother­a­peuten aufzusuchen. Die Krisen­be­gleitung kann dann ergänzend zur psy­chother­a­peutis­chen Behand­lung erfol­gen oder als Wartezeit, bis die psy­chother­a­peutis­che Behand­lung begin­nt. Meine Begleitung erset­zt niemals eine Psy­chother­a­pie — sie unter­stützt sie!

Es ist wichtig, dass Sie sich während der Beratung wohlfühlen und Fortschritte sehen. Soll­ten Sie das Gefühl haben, dass die Beratung nicht die gewün­scht­en Ergeb­nisse bringt, kön­nen wir gemein­sam die Vorge­hensweise über­prüfen und gegebe­nen­falls anpassen. Ihr Feed­back ist wertvoll, um die Beratung opti­mal auf Ihre Bedürfnisse abzus­tim­men.

Ja, die Begleitung kann in akuten Krisen helfen, schnelle Sta­bil­isierung und Ori­en­tierung zu find­en.

Nein, eine Vor­bere­itung ist nicht erforder­lich. Es reicht, wenn Sie Ihre aktuellen Gedanken und Sor­gen mit­brin­gen.

Eine Frau im Sonnenblumenfeld.
Während der Krisen­zeit­en hat man das Gefühl, dass es kein pos­i­tives Ende mehr gibt. Mit der Krisen­be­gleitung gebe ich Ihnen eine Per­spek­tive.